Eröffnung Sozialzentrum

Am 6. April 2017 fand die feierliche Eröffnung des neu gestalteten Sozialzentrums der Leprahilfe Senegal in MBalling statt.
Der Bürgermeister, Assane Khadam, sprach von einem „weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Lepradorfes“ und dankte unserem Obmann, Günter Hainzl, für die langjährige Unterstützung der Dorfbewohner. Er bat, diesen Dank auch an unsere Spender in Europa weiter zu leiten – was wir hiermit auch gerne tun.
Durch den Neubau der Krankenstation und der damit verbundenen Übersiedlung der Geburtenstation war es möglich geworden, die beengten Platzverhältnisse im Sozialzentrum der Leprahilfe den heutigen Herausforderungen anzupassen. Unsere Küche, die täglich für 175 besonders bedürftige Personen ein warmes Essen kocht, wurde erweitert und ein eigener Lagerraum geschaffen. Als Büro der Leprahilfe, das bisher in einem Lager untergebracht war, konnte ein eigener Raum adaptiert werden.

Vor allem aber wurden die beengten Verhältnisse in der Schneiderlehrwerkstatt beseitigt. Die bisher 24 Lehrlinge waren in 2 Räumen untergebracht und es standen auch nicht genügen professionelle Nähmaschinen zur Verfügung. Die Werkstatt wurde nun um 2 Räumen von je 30 m2 erweitert, bestehende Nähmaschinen wurden gewartet und neue Maschinen angeschafft. Damit werden wir auch die steigende Nachfrage nach Lehrplätzen – für dieses Jahr gibt es bereits 30 Anmeldungen – in den nächsten Jahren befriedigen können.

Aus Anlass der Eröffnung präsentierten die Lehrlinge in einer kleinen Modeschau ihr Können. Die farbenfrohen meist traditionellen Boubou’s fanden viel Beifall. Die jungen Mädchen, aber auch ältere Semester sprangen spontan auf die Tanzfläche und tanzten zu den Trommelklängen und den traditionellen Dankgesängen der Griotts, der senegalesischen Musikerkaste. Nicht nur der Bürgermeister Assane und unser Schneidermeister Gora hielten Ansprachen, sondern auch Leprakranke griffen spontan zum Mikrofon.

Zur Eröffnung präsentierten der bekannte Salzburger Fotograf Joachim Bergauer und Stefan Radi aus Kärnten, ebenfalls Fotograf und Vorstandsmitglied der Leprahilfe, Fotografien des Dorfes und ihrer Bewohner aus den vergangenen 3 Jahren. Sie sind mit großem Interesse und vielen Kommentaren besichtigt worden.

Es war ein sehr fröhliches und bewegendes Fest und die Dankesbekundungen haben uns darin bestärkt, mit unseren Aktivitäten weiter Hilfe bei den Kranken und Ärmsten zu leisten.
Mit der Hilfe unserer Spender und dafür möchten wir uns bei Ihnen bedanken.

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