Hausbau 2017 – 2

Der leprakranke Babacar Faye ist 40 Jahre alt und hat 4 Kinder, eines davon ein Mädchen. Die Familie hat ein Grundstück im Dorfzentrum und Baba hat begonnen ein Haus darauf zu bauen.Während dieser Zeit – vor nunmehr 9 Jahren – ist seine Frau bei der Geburt des letzten Kindes gestorben. Bereits durch die Nervenkranheit Lepra beeinträchtigt, hat diese Tragödie Baba so mitgenommen, dass er seither stark psychisch belastet ist. Er hat kein Einkommen und keine Möglichkeit das halb fertige Haus zu vollenden.
Während die vier Kinder bei der Großmutter mit ihr in einem Raum schlafen, lebt Baba in seinem unfertigen Haus. Es stehen ein paar Wände und ein „Zimmer“ ist zur Hälfte mit Wellblech gedeckt, hier schläft Baba unter einem
Moskitonetz, selbst in der Regenzeit.

Der älteste Sohn Pape (14 Jahre) verdient etwas Geld durch den Verkauf von Wasser in kleinen Plastiksäcken entlang der Strasse, dies reicht jedoch nicht mal für die täglichen Lebensmittel.
Der jüngste Sohn Modou ist im Kinderpatenschaftsprogramm der Leprahilfe.

Auf dem Grundstück gibt es ein „Badezimmer“, ein durch Wellblechteile abgegrenzter Bereich mit einem Loch im Boden für die Notdurft und einem Kübel Wasser zum Reinigen.
Es ist dringend notwendig, dieser Familie zu helfen und den Bau des Hauses und einer sanitären Anlage z
u finanzieren. Die Kosten dafür betragen EUR 3.350,-.

Generelle Information:

Im Jahr 2015 gab es in der Regenzeit zwei mal Überschwemmungen, die fast die Hälfte des Dorfes in Mitleidenschaft gezogen haben. Die betroffenen Familien konnten temporär in der Schule untergebracht werden, für 40 Familien waren jedoch ihre Häuser so zerstört, dass sie nicht mehr bewohnbar waren. Die Menschen wohnen in notdürftig mit Planen überdachten Mauerecken, die Kinder sind meist bei mehreren Verwandten untergebracht.
Leprahilfe Senegal hat in einem Sofortprogramm 20 neue Häuser gebaut, es wird jedoch weiterhin Geld für den Bau weiterer Häuser benötigt. Erst dann können die Familien wieder – unter hygienischen Bedingungen – zusammenleben. Dafür bitten wir um Spenden an unser Konto bei der Volksbank Niederösterreich AT 19 4715 0317 4588 0000.
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