Hilfe zur Selbsthilfe

Hilfe zur Selbsthilfe

Hilfe zur Selbsthilfe

Ein wichtiger Ansatz von der Leprahilfe Senegal ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu schaffen. Dies bedeutet nicht nur, weitere Klassenzimmer zu bauen, damit die Kinder von M´Balling und Umgebung eine Schulausbildung erhalten und ihnen somit eine bessere Zukunft ermöglicht wird. Sondern es bedeutet auch, die Menschen in M´Balling dabei zu unterstützen, gemeinsam anzupacken und die Infrastruktur zu verbessern.

Mit den jüngsten Investitionen in die Infrastruktur des Lepradorfes M´Balling wurde ein gewaltiger Schritt in Richtung Zukunft unternommen! Den Kindern wird mit dem Bau des Collège die Möglichkeit geboten, bis zur mittleren Reife die Schule im Dorf zu besuchen. Davor musste eine Strecke von 5 bis 9 km auf einer stark befahrenen Straße zurückgelegt werden. Die Finanzierung hierfür wurde von Natalie Moosmann und ihrem Verein „Wissen macht stark“ zur Gänze übernommen.

Nun wurde mit dem Bau weiterer vier Klassenzimmer die Möglichkeit eröffnet, ein Lycée anzuschließen. Dadurch können die Kinder vom Kindergarten bis zur Matura die Schulen im Dorf besuchen. Damit wird auch der Zustrom in die teuren Privatschulen – die fast ausschließlich von den christlichen und islamischen Kirchen betrieben werden – zurückgehen. Die Finanzierung hierfür wurde ebenfalls von Natalie Moosmann und ihrem Verein „Wissen macht stark“ zur Gänze übernommen.

Seit Beginn dieses Jahres wurde auch mit dem Bau einer Krankenanstalt begonnen. Diese besteht aus einem Haus zur Behandlung verschiedener Krankheiten – wie etwa Lepra, Malaria, Durchfallerkrankungen, etc. -, einem Haus für Geburten und gynäkologischen Behandlungen und je einem Wohnhaus für die Krankenschwester und  Hebamme.

Durch die momentan laufenden Projekte können in M´Balling zumindest vorübergehend zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen werden, außerdem werden alle dazu benötigten Baustoffe vor Ort gekauft. Die Dorfbewohner sind außerordentlich stolz auf ihre gemeinsam erschaffenen Einrichtungen und sind weiterhin mit viel Fleiß und Kreativität am Werk. Von der Planung bis zur Fertigstellung wurde alles von den Dorfbewohnern durchgeführt. Dazu zählen beispielsweise Tätigkeiten wie Fundamente ausheben, Ziegel fertigen, Wasser tragen, Baustoffe transportieren, betonieren, verputzen, Fliesen legen und Einrichtungsgegenstände anfertigen. Und das passiert alles händisch, ganz ohne Maschinen.

An dieser Stelle möchten wir uns im Namen der Dorfbewohner von M´Balling bei allen Spendern und Helfern recht herzlich bedanken!!!  🙂 

Neben Partnerorganisationen wie beispielsweise „Wissen macht stark“ oder „3. Welt Verein Goldegg„, welche eine massive Kostenübernahme bei den aktuellen Bauten tätigen, gibt es sehr viele Spender, die uns regelmäßig mit größeren und kleineren Beträgen unterstützen. Jeder gespendete Euro fließt direkt in unsere Projekte ein und schafft Hilfe zur Selbsthilfe! Helfen wir helfen!


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